Weihnachtszeit ist Familienzeit


- Goetheschüler gestalten Krippe und bekommen Anregungen zur Feier in der Familie –


 


„Was gehört zu Weihnachten?“, fragt Monika Windörfer, katholische Religionslehrerin in der Goetheschule, die Erstklässler im Religionsunterricht. Die Antworten kommen blitzschnell: „Natürlich Geschenke!“ „Die Krippe mit dem Jesuskind!“ „Meine ganze Familie ist da!“


Als dieses Thema im Unterricht angesprochen wird, sind die Schüler ganz aufgeregt. In der Goetheschule ist es nun schon jahrelang Brauch, dass in den Wochen des Advent eine Krippe im Treppenhaus langsam Gestalt annimmt: ein blaues Samttuch mit selbstgebastelten Sternen ist der Himmel, die Krippe und die Landschaft werden aufgebaut, Lichter dazu gestellt und dann erst kommen nach und nach die Figuren dazu. Diesmal helfen die Erstklässler und sind mit Feuereifer dabei. Sie lernen auch, dass Jesus eine Familie hat, so wie sie in Familien aufwachsen. In diesem Jahr bekommt deshalb jeder Schüler und jede Schülerin der Goetheschule ein kleines Heft, in dem sie für ihre Familien Anregungen zur Feier eines gelungenen Weihnachtsfestes finden: Lieder, eine Geschichte, ein Gebet, ein Bibeltext und Basteltipps. Und: auch die armen Kinder kommen dabei nicht zu kurz. Seit Beginn der Adventszeit sammeln die Kinder eifrig in kleinen Spendenkästchen Geld für Kinder in Nicaragua – eine Aktion des Kindermissionswerkes, die von der Goetheschule unterstützt wird. „Meine Kerze soll für meine Familie leuchten“, sagt ein Junge. „Mein Licht brennt für die Kinder in Nicaragua“ „Meine Kerze scheint für Jesus, damit er es hell und warm hat“, sagt eine Schülerin. Gemeinsam tragen sie ihre Lichter zur Krippe. „Dann kann es ja Weihnachten werden!“, fasst Frau Windörfer zusammen.